Bei der Klassifizierung von alterungsbeständigen Materialien werden verschiedene Kriterien herangezogen:Das Papier darf keinen Holzschliff enthalten, d.h. frei von verholzten Fasern bzw. ungebleichtem Zellstoff sein.

  • Der Gehalt an leicht oxidierbaren Materialien (bestimmt durch die Kappazahl) darf nur gering sein.
  • Es muss eine alkalische Reserve von mindestens 2 % Kalziumkarbonat enthalten sein.
  • Der ph-Wert des Papiers muss zwischen 7,5 und 10 liegen. 

In der DIN ISO 16245 findet man zusätzlich noch Anforderungen an Stabilität, Wasserfestigkeit und Lichtbeständigkeit des Verpackungsmaterials. 

Was genau bedeuten diese Kriterien jedoch für die Archivierung? Auf einzelne Fachbegriffe möchten wir an dieser Stelle zum besseren Verständnis näher eingehen.

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Bei der Klassifizierung von alterungsbeständigen Materialien werden verschiedene Kriterien herangezogen:Das Papier darf keinen Holzschliff enthalten, d.h. frei von verholzten Fasern bzw. ungebleichtem Zellstoff sein.

  • Der Gehalt an leicht oxidierbaren Materialien (bestimmt durch die Kappazahl) darf nur gering sein.
  • Es muss eine alkalische Reserve von mindestens 2 % Kalziumkarbonat enthalten sein.
  • Der ph-Wert des Papiers muss zwischen 7,5 und 10 liegen. 

In der DIN ISO 16245 findet man zusätzlich noch Anforderungen an Stabilität, Wasserfestigkeit und Lichtbeständigkeit des Verpackungsmaterials. 

Was genau bedeuten diese Kriterien jedoch für die Archivierung? Auf einzelne Fachbegriffe möchten wir an dieser Stelle zum besseren Verständnis näher eingehen.

Ein Prüfkriterium sowohl der DIN ISO 9706 als auch der DIN ISO 16245 stellt die Alkalireserve dar. Der hier festgelegte Mindestwert von 2% (in der Regel Calciumcarbonat) bestimmt den minimalen Gehalt an Substanzen, welche die Säurewirkung neutralisieren. Man spricht dabei auch von einem sogenannten Calciumcarbonatpuffer.
Tags: Pufferung, FAQ